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Pressestimmen
Ems-Zeitung vom zum Auftritt im Papenburger Theater auf
der Werft am 12.3.2010:
"...ihre Darbietung war großartig. Die beiden Kabarettisten
könnten vom Typ her widersprüchlicher nicht sein: eine
geradezu mystische coincidentia oppositorum."
Hersfelder Zeitung vom 19.4.2010:
"...Für diese hervorragande Darbietung gabes vom begeisterten
Bad Hersfelder Publikum tosenden und langanhaltenden Applaus."
Schwäbische Zeitung vom 20.4.2010 zum Auftritt in
der Livebühne Adler Dietmanns "Über
zwei Stunden faszinierendes Politkabarett...zum 20-jährigen
Bestehen seiner Livebühne ist Dieter Hierlemann ein weiterer
Volltreffer ins Schwarze gelungen: Intelligent und selbstironisch
fesseln Funke und Rüther ihre Zuhörer."
Westfälische Rundschau vom 28.10.2009Die
Kabarettisten Harald Funke und Jochen Rüther gingen bissig mit dem
Tabuthema Tod um. mehr lesen...
Westfälische Nachrichten vom 13.09.2008
Funke & Rüther begeistern mit Kabarett "Scharf gemacht".
Zwei Stunden zwerchfellerschütterndes Kabarett. Wo andere nur
den wirren Rundumschlag proben, zeigten Münsters Vorzeige-Spötter
mit "Scharf gemacht" einen subtil geknüpften Gobelin
satirischer Finessen. Zwischen kunstsinnigen Spottliedern und wahnwitzigen
Wortgefechten bewiesen sie einmal mehr ihr Können - Lachsalven
garantiert.
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Landeszeitung Lüneburg vom 2.6.2008
Programm "Scharf gemacht"
Freischaffende Apokalyptiker - zwei Antipoden zieht es hier gemeinsam
auf die Bühne. Im Doppelpack sind die beiden Kabarettisten
fast unschlagbar.
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Göttinger Tageblatt vom 29.4.2008
Auftritt im Göttinger APEX
Programm "Scharf gemacht"
Die beiden Kabarettisten aus Münster schaffen es, in so gut
wie jedem Satz Wortwitz oder eine Pointe unterzubringen...ein grandioser
Abend, Kabarett wie es sein sollte, aber selten ist. Beste Unterhaltung,
viel Applaus - bitte unbedingt mehr davon.
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NRZ vom 19.4.2008
Auftritt im Stadttheater Emmerich
Programm "Scharf gemacht"
...ein unterhaltsamer Abend mit überraschenden Ideen, Sprachspielen
und politischen Seitenhieben. Genial erklärten Funke &
Rüther die internationale Finanzwelt mit Hilfe von Zuschauern
wie Michael oder Gerda...vor allem bei den Wortschöpfungen,
den musikalischen Beiträgen und ihrem Lieblingsfeind Ronald
Pofalla, der sich als running gag durch das Programm zog, hatten
Funke & rüther die Menschen aus "Emme-Rio" wieder
voll auf ihrer Seite.
Westfälische Nachrichten vom 7.4.2008
Auftritt in Münsters Kreativhaus
Programm: 20 Jahre Kabarett Funke & Rüther - Die Jubiläumsgala
Das Kreativhaus war ausverkauft, als Funke und Rüther zur Jubiläumsgala
antraten. Denn es gab wahrhaft etwas zu feiern - nämlich 20
Jahre kabarettistische Zusammenarbeit....Langer Beifall war der
Dank für dieses Programm der Extraklasse.
Grafschafter Nachrichten, Schüttorf, 27.11.2006:
Politisches Kabarett der 1. Liga in Schüttorf
...Komprimierte Kurzweil, die keine Wünsche offen ließ.
Souverän in Text, Schauspiel, Bühnenpräsenz und Biss
konnte das "Torfschütter" -Publikum froh sein über
die teilweise "Reunion" der "Mäxe". Rüther
als stets positive "Herr-der-Lag-Figur" und Funke als
eher miesepetiger und mitunter sprachlos stammelnder Konterpart
präsentierten politisches Kabarett der 1. Liga. (...zum ganzen
Artikel)
Hessisch Niedersächsische Allgemeine (HNA), 16.10.2006:
Rote Karten für Politiker
...von Anfang bis Ende ein gelungener Kabarettabend, der noch lange
nachwirkt.
NEUE WESTFÄLISCHE, 8.9.2006:
Deuschland vor dem Exitus
...Harald Funke und Jochen Rüther verursachten (Wort-)Explosionen,
deren Sprengkraft zum Lachen und Nachdenken anregte.
Münstersche Zeitung 4.9.2006:
Die Kunst als Unruheherd - WDR 3 Partnerfest im Kleinen Haus
...der Kulturpartner WDR 3 geriet abends noch ins kabarettistische
Visier: Harald Funke, Jochen Rüther und Mini Tumbrink lästerten
ab über Quotenkiller wie "zeitgenössiche Musik aus
Westfalen" und warnten vor "zu viel Bildung". - MOS
Montag, 04. September 2006 | Quelle: Münstersche Zeitung (Münster)
NRZ, 29.4.2006:
Punktgenau den Nerv getroffen
KABARETT / "Funke & Rüther" kamen vor ausverkauftem
Haus an. Gnadenlos gute Mischung aufgetischt.
EMMERICH. Beim Gastspiel von Funke & Rüther" erlebten
die Besucher im ausverkauften Stadttheater Kabarett der Extraklasse.
Mit ihrer temporeichen, hochaktuellen, gnadenlos guten Mischung
aus Polit-Kabarett und Gesellschaftssatire trafen die Münsteraner
punktgenau den Nerv des Publikums, das, jederzeit ins virtuose Spiel
einbezogen, mit Szenenbeifall nicht geizte. Getreu dem Programmtitel
"Germanosaurus Ex" nahmen sich die Künstler immer
wieder ihrer Lieblingsthemen an, dem mit dem hohen Bildungsstand
des weiblichen Teils der Bevölkerung zusammenhängenden
Geburtenrückgang in Deutschland - das Gegenmittel lautete daher:
"Flächendeckende Verblödung der Frauen" - und
der nicht minder wichtigen Frage "Was ist eigentlich deutsch?".
Dabei brannten sie, zwischen Schmerzschwelle und Gürtellinie
balancierend, aber niemals abrutschend, ein derartiges Feuerwerk
an Gags, Geniestreichen und kleinen Gemeinheiten ab, dass die Besucher
aus dem machen gar nicht mehr herauskamen. Politiker aller Couleur,
von Merkel und ihrem "Inkontinenzteam" bis Beck, von Blair
bis Bush, aber auch Ackermann, Esser, Zwickel & Co., veralbernd,
erklärten Harald Funke und Jochen Rüther den Besuchern
Gott und die Welt, ja sogar den Menschen, dessen Ich und Über-Ich.
Sie verrieten, warum Männer anders ticken als Frauen, deren
Gehirnhälften "verbunden sind mit einem Klöppel".
Diesen Mangel in den Männer-Gehirnen vermag auch nicht auszugleichen,
dass solche mehr wiegen, denn sie sind nicht durchblutet, der Lebenssaft
wird weiter unten benötigt.
Während Rüther den kühl kalkulierenden Volkswirtschaftler
und den überlegen-arroganten Wirtschaftsboss gab, mimte Funke,
wie sein Partner vor Spielfreude nur so sprühend, den unterdrückten
Arbeiter bzw. Hartz-IV-Empfänger. Besondere Höhepunkte
waren die Teufelsaustreibung eines vom "Bsirske-Dämon"
besessenen Verdi-Mitgliedes, Funkes Hitler-Parodie, ein vor der
Fußball-Kunst der Costa-Ricaner und der Equadorianer warnendes
Lied - "Die können Bananen-Flanken!" - sowie Rüthers
Solo als angetrunkener SPD-Politiker.
Mit einer Betrachtung von oben - Gott und Allah schauen gemeinsam
nach, was ihr "Bodenpersonal so treibt - einer tollen "Dressur-Nummer"
als Zugabe und minutenlangen Ovationen klang der Abend aus. (Bernd
Finke)
WAZ, Velbert, 20.3.2006:
Dem Untergang geweiht
"Gagtitan" Jochen Rüther und "Scherzgigant"
Harald Funke gastierten mit ihrem Polit-Kabarett "Germanosaurus
Ex" in der ausverkauften Vorburg. Kein wichtiges Thema blieb
von den Westfalen verschont...
Schwäbische Zeitung vom 14.3.2006:
Funke und Rüther galoppieren auf der Pointen-Rennbahn
DIETMANNS - Harald Funke und Jochen Rüther haben auf der Dietmannser
Livebühne ihr aktuelles Programm „Germanosaurus Ex"
präsentiert. Das „Kleine-Mäxe"-Duo begeisterte
temporeich.
Von unserer Mitarbeiterin Lisa Contag
Im verbalen Abwatschen sind sie wirklich gut. Gäbe es darin
Meisterschaften, Harald Funke und Jochen Rüther würden
sich mühelos auf die vorderen drei Ränge fabulieren. Tatsächlich
erwies sich ihr „Germanosaurüs Ex" als so elaboriert,
dass das geneigte Publikum sich zunächst wie auf der Pointen-Rennbahn
gefühlt haben mag: Anspielung jagte Wortspiel, -jagte Seitenhieb,
jagte -Querverweis- man musste sich schon geistig mindestens, auf
Trab bringen, um den
Ex-„Kleinen Mäxen" einigermaßen folgen zu
können. Belohnt wurde der intellektuelle Einsatz mit zwei Stunden
versiertem Polit-Kabarett.
„Bitte merkeln sie sich das"
Da wurde dem Verdi-Streikenden mit Mercedes-Stern und Ackermann-Beschwörung
„der. Bsirske" ausgetrieben, die „Gerontogynäkologie"
als neue Lösung für das Rentenproblem propagiert und „flächendeckende
Frauenverblödung" als Heilmitte! gegen den von gebildeten
„Gebärverweigerinnen“ verursachten Geburtenrückgang
gefordert; „Werte Damen, bitte merkein sie sich das.“
„Du bist Deutschland - aber wer bin ich?", lautete eine
der entscheidenden Fragen, denen Rüther und Funke auf den Grund
gingen. Wie sie das taten, war komisch, was sie fanden dagegen gruselig.
Zum Beispiel wohin es führt, wenn „die Manager in die
Klöster und die Mönche in die Wirtschaftsschulen rennen",
wenn „die Gebete der Wertebeiseite-Wünscher" erhört
werden und alle der Schrempp'schen Devise „Lerne klagen, ohne
zu leiden“ folgen: In den sanften, von Pachelbels Kanon meditativ
unterlegten TV-Wahnsinn nämlich, „demnächst auf
300 Kanälen“.
Lieder von Liebe
Sie waren einfach gut, diese beiden Herren, daran konnten auch die
inzwischen etwas ausgeleierten Seitenhiebe auf den Kölner Kardinal
Meißner nichts ändern. (Oder die eher müden Scherze
über Rita Süßmuths Klingonen-Physiognomie.) Wer
nicht schon vom rasanten Wortwitz hingerissen war, schmolz spätestens,
als sie zu dem Mikrofonen griffen, um Lieder von Liebe, Amoklauf
und der Fußball-WM zu singen. Encore une fois, jederzeit!
Fränkische Nachrichten 17.3.2006:
Reanimation des politischen Kabaretts
Harald Funke und Jochen Rüther entfachten im Weingut Benz einen
wahren "Funkenflug"
...zündeten der "Kurze"
und der "Lange" ein Feuerwerk an Wortwitz, Gags und Pointen,
das quasi den Abendhimmel über dem Walterstalt stellenweise
taghell erleuchtete. Der Applaus wollte fast kein Ende nehmen.
Rheinische Post:
Kein Blatt vorm Mund -
Mit ihrer Polit-Satire „Germanosaurus Ex" verschonte
das Duo Funke und Rüther weder Partei noch Individuum. In einem
urkomischen und pointierten Abend schlug das Paar mit geistreichem
Wortwitz um sich.
VON TANJA GOODWIN
RATINCEN Professionelle Lachkrampfverursacher - das Funke &
Rüther-Kabarett „Germanosaurus Ex". Die leider wenig
erschienen Zuschauer fielen im Stadttheater-Foyer dank den zwei
Komikern regelrecht von ihren Stühlen. Harald Funke und Jochen
Rüther, zwei Münsteraner, streiften durch die gar nicht
so blühenden Landschaften des germanischen Inkontinents mit
seiner aussterbenden Bevölkerung. Ob Merkel, Stoiber, Müntefering,
Westerwelle oder die „WAsG(enau wollen wir eigentlich?)"
- in ihrer Polit-Satire wurde niemand verschont.
„Kardinalsfehler"
Gerade im religiösen Bereich nahmen Funke und Rüther kein
Blatt vor den Mund. George W. Bushs Rede von göttlicher Eingebung
zum politischen Auftreten beweise: Gott sei fehlbar.. „Kardinalfehler"
Meisner sei die personifizierte Relativitätstheorie, an dem
1000 Jahre seit dem Mittelalter spurlos-vorbeigegangen seien. Und
schließlich, wenn der Wachstums-Gott unsere Gebets-Emails
an ora@labora erhört, so schicke er uns seinen Billig-Messias,
der sich sein Billy- Kreuz bei Ikea selbst zusammenbastle.
Aus gegebenem Anlass, dem Frauen-Tag am 8. März, wurde vor
allem auf die „Zeugungsboykotteure" dieser Nation scharf
geschossen. Während ihrer gut zweieinhalb-stündigen Aufrührung
packten die Kabarettisten die verrücktesten Reformpakete aus,
von flächendeckender Verblödung der Frau - „die
Geburtenrate hängen vom Bildungsgrad ab" -, Wellnessbirthpaketen
mit Petziballgeburt oder Gerontogynäkologie. Mittels derer
wäre auch das Rentenproblem vom Tisch. Die „Alten"
erzeugen ihre eigenen Beitragszahler.
Selbst bei der alten Kommunikationsnullrundenthematik zwischen Mann
und Frau konnten die beiden Schauspieler viele Lacher aus dem Publikum
hervorzaubern. Das eingespielte Duo synchronisiert perfekt und überzeugt
auch bei Solo-Einlagen. Abwechslungsreich mit Musikeinlagen hielt
das Duett sein Publikum mit einem mutigen, aber nicht geschmacklosenRundumschlag
in Atem. In temberaubendem Tempo rasselte Jochen Rüther kuriose
Statistiken und Reformreden runter, während Harald Funke mit
brillanter, urkomischer Mimik der Thematik mal scherzhaft „germanisch
grübelhaften“ Charakter gab, mal als Mitglied des Verdi-Gefangenenchors
des Bsirske-Dämon mittels Mercedesstern exorziert wurde: „Ich
habe gesündigt, Herr. Ich hatte Arbeit und wollte doch Lohn."
Neue Osnabrücker Zeitung, Lingen, 26.1.2006:
Amüsanter Schlagabtausch
...Dabei gibt es keine Gags und Pointen um der bloßen Wirkung
willen; Funke und Rüther stützen ihren satirischen Witz
auf ein festes Fundament aus Informationen und Fakten - sie entlarven,
aber sie verunglimpfen nicht...
Westfälische Nachrichten, Münster, 15.12.2005:
STORNO ironisiert auf Nobelpreisniveau
Im Grunde war 2005 ein Notstand. Es tanzte einem nur so im Kopf
herum: Wechsel-Walzer, Reform-Rumba und Chaoten-Cha-Cha-Cha alles
gleichzeitig. Traumati folgte Traumattata: Papst-Tod Papst-Wahl,
Kanzler-Sterben Kanzler-Geburt. Eine Frau als CDU-Kanzlerin! Eine
Frau als SPD-Generälin? Männer gingen, Frauen kamen. Und
plötzlich war nix mehr richtig, bloß weil Tante Relativität
Geburtstag hatte theoretisch. Durch eine solche Zettelwirtschaft
blickt keiner mehr durch. Jedenfalls Männer nicht, und so haben
sich drei Musketiere aus Münster die Jahresbilanz vorgeknöpft,
alte Rechnungen beglichen und 2005 storniert.
Quasi als satirische Steuerprüfer in Grau suchen sich Jochen
Rüther mit Fliege und Harald Funke mit Schlips die Jahresbelege
zusammen. Und Thomas Philipzen wirbelt alles durcheinander. Was
jetzt im Westfalenparlament Premiere hatte, soll zu einer Tradition
werden. Und der Start ist viel versprechend: Die Drei ergänzen
sich. Jochen Rüther ist ein bisschen weiser Weißclown,
Harald Funke spielt den dummen August, und Thomas Philipzen macht
den Primaten und gibt den Affen Zucker.
Die fein komponierten Dialoge der roten Halstuch-Intellektuellen
Fliege und Schlips ergänzt Philipzen mit turbulentem Stuhl-BodenTurnen
über den Satz Du bist Deutschland. Am Ende wissen die Zuschauer
nicht, ob sie einen Orthopäden für den Tausendsassa oder
einen Psychiater für sich rufen sollen: Sind wir schon der
Papst und bist Du noch die Wurst?
Die zwei munteren Misanthropen mit fröhlichem Beigeschmack
und ihr launiger Luftikus mit Tiefgang langen sprachlich westfälisch
zu: derb und deftig, hart und heftig. Pisaner allerdings werden
zu Hause einiges nachschlagen müssen. Denn Storno ironisiert
auf Nobelpreisniveau: Hier trifft die Materie Landschaftsverband
auf Antimaterie Regierungspräsidium Bumm! Und Helmut Kohl?
Ist das noch Teilchen oder schon Welle? Sozialdemokraten gehen in
sich gekrümmt oder enden als schwarzes Loch. Oder in der Pipeline.
Immerhin sind die Grünen nicht tot, sie müffeln nur ein
bisschen. Und aus dem gelben Westerwelle-Koffer zaubern sie die
Jungfrau Angela von Greifswald, eine Tragödie in einem Aufwasch,
natürlich mit Funke als Frau. Seine Angie ist einfach perückend.
Und es wirbelt Zitate, dass es nur so schillert. Klamauk-Kabarett
für politisches Kasperletheater das passt. Da stimmt die Rechnung.
Gerhard Heinrich Kock
Halterner Zeitung, 19.11.2005:
Halbe Mäxe, voller Spaß
Funke & Rüther überzeugten mit politischem Kabarett
vom Feinsten
Iserlohner Kreiszeitung, 10.11.2005:
Hochaktuell, bissig und äußerst amüsant
Hemer. (kat) Kabarett, wie es sein sollte...
WAZ, 19.11.05:
Die Frauen sind schuld
...Geistesgegenwärtig, präsent und instinktsicher baden
Funke&Rüther in der Gewissheit, auch heikle Themen kabarettistisch
aufzugreifen. "Bei der Beerdigung des Papstes waren sechs Millionen
Katholiken, davon zwei Millionen Polen. Das wäre doch die Gelegenheit
gewesen, da mal wieder einzumarschieren." Das Publikum fordert
begeistert Zugabe.
Nordwest-Zeitung, Ganderkesee, 12.11.2005:
Das politische Kabarett „Germanosaurus Ex” füllte
am Donnerstag alle Plätze im Haus Müller - eine Zerreißprobe
für das Zwerchfell.
...„Ganz schön heftig, aber wirklich gut.” So
lautete der Pausenkommentar einer Zuschauerin. Das als „ultimative
Kabarettsensation des Jahrhunderts mit 98 Prozent Witz-Anteil”
angekündigte Programm erwies sich dieses Titels würdig.
Dem kongenialen Bühnenduo Harald Funke und Jochen Rüther
war das Publikum schnell ausgeliefert.
WAZ, Hemer, 10.11.2005:
Hochaktuell, bissig und äußerst amüsant
Kabarett, wie es sein sollte... Funke & Rüther im Art-Cafe:
Feine Herren im Anzug präsentierten feinstes Kabarett-Programm
/ Publikum begeistert
Löhner Zeitung, 22.10.2005:
Hintersinnige Lach- und Sachgeschichten
Ausverkauftes Haus in der Löhner "SonderBar", ausgelassene
Stimmung bei der kabarettistischen Untersuchung des Homo "Germanosaurus":
Die Münsteraner Kabarettisten Harald Funke und Jochen Rüther
überzeugten das Publikum am Donnerstag in der Werretalhalle.
...Funke und Rüther sind ein durch und durch eingespieltes
Team, das auf hohem kabarettistischen Niveau zu unterhalten wußte.
Die Texter des legendären Kabarettensembles "Die Kleinen
Mäxe" harmonierten perfekt und trieben mit ihrem verbalen
Powermotor die Pointen auf glänzende Höhen.
...Keine Frage, Funke und Rüther beherrschen ihr Metier. Die
Gags sind hintersinnig und zum Nachdenken anregend, die schauspielerischen
Leistungen sind von spontaner Lust und akkurater Artistik geprägt.
Wobei Harald Funke die Rolle des munteren Derwisch einnahm, der
nach langem, leisen Grübeln oder Hinauszögern eines Gaggs
umso lauter explodierte. Jochen Rüther, der lange Schlaks,
brillierte als Pendant dazu, fing die Extrovertiertheit mit aller
Geduld und Lässigkeit auf.
...Jede Sekunde durften dei Ohren in der "sonderBar" gespitzt
werden.
Neue Westfälische, Löhne, 22.10.2005:
"Atom-Angie" und "Red-Bull-Schröder"
Kabarett der Spitzenklasse mit Harald Funke und Jochen Rüther
in der ausverkauften "SonderBar"
...Mit Wortwitz und vollem Körpereinsatz zwingt das ungewöhnliche
Paar das Publikum immer wieder zum Mitdenken.
...ein politisches Kabarett der Meisterklasse.
Münstersche Zeitung, Steinfurt, 10.9.2005:
...großes Kabarett, eines das diese Bezeichnung auch verdient.
Westfälische Nachrichten, Steinfurt, 10.9.2005:
Politisches Kabarett erster Güte
Hersfelder Zeitung vom 30.5.2005:
Wenn der Wahnsinn leise lächelt
Politisches Kabarett mit Harald Funke und Jochen Rüther im
Buchcafe
von Ute Janßen
BAD HERSFELD. „Germanosaurus Ex" - die Deutschen sind
ein aussterbendes Volk von Nörglern, Montagsdemonstranten und
Inkontinenten. Daran ändern auch Wellness-Birth-Facilities
und homöopathische Pezziball-Unterwassergeburten mit der diplomierten
Froschmannhebamme nichts.
Doch so kann es nicht weitergehen. Das ist auch den Münsteraner
Kabarettisten Harald Funke und Jochen Rüther klar, die im Buchcafe
mit wahnwitzigen Wortspielen und vollem Körpereinsatz die ultimativen
Lösungen für den Reformstau präsentierten, dessen
Ende wie immer hinter der nächsten Kurve lauert.
Umwandlung des Schulsystems in eine kommerzielle Learnholding, Arbeiten
bis ins Greisenalter, anschließend mit Hilfe des Antinori-Faktors
in der Rentenversicherung noch für ausreichend Nachwuchs sorgen
und schlussendlich rechtzeitig sterben, mit diesem Rezept wollen
„Herr Funke" und „Herr Rüther" Deutschland
ökonomisch wieder auf Vordermann bringen. Und wie die Grundregeln
der Ökonomie funktionieren, wird flugs mit Hilfe eines Wasserglases
anschaulich demonstriert. Da wird der Durst schon einmal zum sozialneid-gesteuerten
Wassertransferanspruch und Job-Losing zum neuen Trendsport.
Kein Wunder wenn da die Hirnströmungen zur Westerwelle werden,
die Wähler im Zerstoiber landen, „Red-Bull-Schröder"
einen rechtzeitigen Tsunami aus dem Wannsee als Wahlhilfe einkalkuliert
und der teuflische Bsirske-Dämon sich nur noch mit Hilfe eines
Mercedessterns vertreiben lässt.
Mit bitterbösem Hintersinn, viel Temperament und akrobatischen
Wortspielen bewiesen die beiden Kabarettisten, die sich bei einem
beträchtlichen Teil des Publikums schon durch ihre Auftritte
mit den „Kleinen Mäxen" einen Namen gemacht hatten,
dass das politische Kabarett keineswegs so tot ist, wie ihm gelegentlich
nachgesagt wird. Sie setzten damit einen wirkungsvollen Kontrapunkt
zur zunehmenden Re-Christiansenisierung der Deutschen, die sich
allmählich durch Übergewicht und damit verbundene Hirnschrumpfung
zu einem Volk der Einschaltgoten entwickelten, während der
lang erwartete Messias sein Kreuz zum Selbstzusammenbauen bei Ikea
abholt und mit den Worten „Geiz ist geil" die Welt verlässt.
Mit einem gekonnten ‚Parforceritt durch die deutsche Geschichte'
demonstrierten Rüther als Dressurpferd „Morgenröte"
und Funke als Kommentator am Schluss des Programms, dass die Siegesserie
der deutschen Dressurreiter kein Zufall ist. Schließlich liegt
die „Dressur" den Deutschen schon seit Jahrhunderten
im wahrsten Wortsinne im Blut.
Göttinger Tageblatt, 4.4.2005:
Schöner Aussterben
Kabarett im Apex
Harald Funke ist klein, untersetzt und hat nicht mehr allzu viele
Haare auf dem kurzgeschorenen Schädel. Jochen Rüther ist
ein schlaksiger Zweimetermann von ungesunder Hautfarbe. Beide kommen
aus Münster und geben an, witzig zu sein und das totgesagte
deutsche politische Kabarett zu reanimieren. Sie haben nicht zu
viel versprochen.
„Germanosaurus-Ex" heißt ihr Programm, und der
Titel macht das Oberthema klar: Die Deutschen sterben aus. Da ist
guter Rat teuer, doch die Arbeitskräfte im Lande gottseidank
so billig wie lange nicht mehr.
Die Rollen, der beiden Anzugträger sind fest verteilt: Funke
gibt den entnervten Zweifler (mit Grimassen auf Stan-Laurel-Niveau),
Rüther den blasierten, kaltschnäuzigen Bourgeoise. Fiese
Besserwisser sind beide. Statt verdrehter Sprach-Akrobatik nutzen
sie den guten alten Wortwitz. Gekonnt und temporeich. Allerdings
schrecken sie auch nicht vor Kalauern zurück.
Scharf und schnell
Im Schlagabtausch unterbreiten sie ihren Maßnahmenkatalog
zur Rettung der Greisennation. Langes Arbeiten, im Rentenalter noch
rasch viele Kinder in die Welt setzten, dann aber beizeiten sterben.
Da werden kinderlose Passivraucher, die keine Tabak-Steuern zahlen
und länger leben, schnell zu „Sozial-Schmarotzern".
Oder: Eine Hälfte der Bevölkerung säuft sich in den
Schwachsinn. Wenn sich die andere Hälfte um die Betreuung kümmern
muss, ist für Vollbeschäftigung gesorgt.
Überhaupt Wirtschaft: Wenn erst einmal der „Wirtschaftskatechismus"
sitzt, geht es unter den Klängen des „Pischetsrieder-Marsches"
wieder voran. Wenn auch nicht für alle. Immerhin verschulden
die Germanosaurier ihr Aussterben selber: Es folgt die Autopsie
von Selbstfindungspsychologie, Emanzentum und Unterwasser-Geburten
mit 60 Jahren, dem Geiz-ist-Geil-Messias aus dem Baumarkt, und der
„Christiansenisierung" des Femsehens. Mit unruhiger Hand
setzen sie das Skalpell an und schneiden tief. Mittendrin finden
Funke und Rüther Zeit, politisch zu werden: Wenn „Red-Bull-Schröder"
eine Flut brauche, um eine Wahl zu gewinnen, orakeln sie, komme
2006 zur Not auch ein Tsunami aus dem Wannsee. Und speziell für
Münster: „Das politische Lebenswerk von Jürgen W.
Möllemann kann sich sehen lassen - tut es aber nicht."
Na dann: Prost!
Gero Franitza
Die Glocke, Ennigerloh, 28.2.2005:
Galopp durch die Geschichte
Ennigerloh (mag). Mit politischem Kabarett der Extraklasse begeisterte
das Kabarett-Duo Funke und Rüther am Freitagabend in der Alten
Brennerei in Ennigerloh fast zweieinhalb Stunden lang.
Ihr Programm „Germanosaurus Ex“ zeichnete sich durch
facettenreiche Darstellung von bissigem Dialogwitz über vortreffliche
schauspielerische Darbietung bis hin zu gekonnten Musikbeiträgen
aus.
Was fängt man bloß mit einem ganzen Saal voller Deutscher,
voller Nörgler, voller Auslaufmodelle an? Am besten man bringt
ihn einfach zum Lachen. Für viele Besucher noch bekannt aus
ihrer Zeit mit dem Kabarett „Die Kleinen Mäxe“
fanden die sympathischen Alleskönner sofort den Draht zum Publikum.
Erst seit Oktober 2004 treten die beiden wieder zusammen auf, ein
genauso unterhaltsames wie gesellschaftskritisches Projekt.
Beeindruckend, dass selbst aktuellste Themen humorvoll Einzug in
das Programm erhalten.
Deutschland entwickle sich zum 7. Kontinent, dem Inkontinent: „Die
Parlamente sind verwaist, die Talkshows überfüllt, und
Politik gerinnt zum lauwarmen Palavermasse“.
„Deutschland schrumpft sich gesund“, blicken sie optimistisch
in die Zukunft.
Gefährdet wird der planmäßige Verlauf des Programms,
als Harald Funke der tückische Bsierske-Dämon heimsucht:
„Lohnverzicht macht uns alle reich“, verkündet
er aber bald wieder fidel.
Zum Höhepunkt avanciert ein abschließender Galopp durch
die deutsche Geschichte mit Jochen Rüther als Dressurpferd
„Morgenröte“ und Harald Funke als findigem Kommentator.
Gold für Deutschland. Gold für Funke und Rüther.
Soester Anzeiger, Soest, 27.1.2005:
6. Hellweg Wirtschaftstag
style="text-align:justify;"...Bissig und furios nahm der "6. Hellweg Wirtschaftstag"
der Kreishandwerkerschaft seinen Auftakt. Die Kabarettisten Jochen
Rüther und Harald Funke zogen derbe vom Leder, hielten den
150 Gästen aus Wirtschaft, Dienstleistungen und Ausbildungsbereich,
die sich köstlich amüsierten, einen Spiegel vor. ... Szenenfoto
vom Wirtschaftstag
Lippische LandesZeitung, Detmold, 13.12.2004:
Parodistischer Funkenflug -
Funke und Rüther quälten Zwerchfell der Zuschauer
...Harald Funke und Jochen Rüther, beide Urgesteine des neuen
Kabaretts....brachten die zahlreichen Besucher im Heinrich-Hansen-Haus
in zwei Stunden so zum Lachen, dass sie in die Trance synchronisierter
Klatschbewegungen gefallen waren. ...
Münstersche Zeitung, Laer, 22.11.04:
Vorsicht, bissig -
Kabarett gegen die politische Korrektheit
...Gesellschaftskritik erster Güte. Wenn auch nicht für
sensible Gemüter.....
MZ - Laer, 22.11.2004:
"Germanosaurus" stirbt aus
Scharfzüngig: Harald Funke und Jochen Rüther brillieren
mit politischen Satiren.....
Skurril, vielfältig, bissig, einfach genial.
Münstersche Zeitung, 2.11.2004:
Premierenkritik: Vom gemeinen Germanosaurus
Begeisternde Kabarett-Premiere mit Funke und Rüther
Münster • Ein ganzer Saal voller Exemplare eines Auslaufmodells
war in Münsters Kreativ-Haus versammelt. Montagsdemonstranten,
Nörgler - Deutsche eben. Funke und Rüther gingen hart
ins Gericht mit dem Volk der Fehlpässe und unbedingt ehrlichen
Antworten auf die Frage „Wie geht es Ihnen?". So lange
sie noch konnten, denn: Der Germanosaurus stirbt aus! Höchste
Zeit für die scharfzüngigen Ex-Mäxe, ihm ein zweistündiges
Kabarettprogramm zu widmen. „Germanosaurus" feierte am
Freitag tosend Premiere.
Warum unsere Nation das Zeitliche segnen wird, ist klar. Je höher
das Bildungsniveau der Frau, desto geringer die Geburtenrate. Einzige
Lösung: Die flächendeckende Verblödung des Weibes.
Vielleicht helfen auch „homöopathische Petziball-Geburten
in der Wellness-Birth-Facility". Da waren sich Jochen Rüther
und Harald Funke nicht ganz einig, wie so oft während der zweistündigen
Zwerchfellattacke. Der Lange und der Kurze warfen sich die sarkastischen
Geschosse zu. Und wenn man meinte, die Spielebene sei knapp unter
die Gürtellinie gerutscht, manövrierte das ungleiche Paar
sie geschickt wieder über intellektuelle Höhen. So erklärte
Rüther den Zusammenhang zwischen Körperfettzunahme und
Hirnschrumpfung über eine grafische Darstellung am Flipchart,
das Funke auf die Bühne geschleppt hatte. Die Kurve verlief
als Bauchwölbung über seinem Kompagnon. Die Doppel-Whopperisierung
der Gesellschaft stehe bevor, zumal sich schon Grundschüler
nur noch über Kontinentalverschiebung bewegten. „Deutschland
muss ein Reformhaus werden!"
Politisches Kabarett vom Feinsten, wie man es in verblödeter
TV-Comedy vermisst. Die Münsteraner beschossen ihr Publikum
mit rasanten Wortsalven, schneidend und aktuell. Ein spritziges,
witziges, temperamentvolles Programm. Funke und Rüther arbeiteten
sich den Schweiß auf die Stirn mit grotesker Pantomime und
gesanglichen Schmankerln, verspieltem Wortwitz und Bösartigkeiten,
die schon lange mal formuliert werden mussten.
Schauspieler Funke verfiel in die komischsten Fratzen, als er den
seit Freud dreigeteilten Deutschen vorführte: Das Es als „innerer
Ackermann" will alles was Spaß oder dick macht, wird
vom Über-Ich gemaßregelt - was bleibt da noch dem Ich?
70 Jungfrauen vielleicht, wie den in den Himmel katapultierten Selbstmord-Attentätern,
vor denen „Allah" Rüther sich kaum retten konnte?
Am Ende hatten sogar er und sein Kumpel Gott gut Lachen dabei, den
„Germanosaurus" bei seinem verzweifelten Überlebenskampf
zu beobachten. Das Publikum fiel in Begeisterungsstürme. •
Ines Vogel (zum Artikel)
Westfälische Nachrichten Münster, 1.11.2004:
Premierenkritik:
Beim Volk der Einschalt-Goten - Funke und Rüther brillieren
mit politischem Kabarett
Die Kettenhunde des politischen Kabaretts sind noch nicht tot.
Zwei von ihnen laufen jetzt wieder auf freier Bühne herum:
Harald Funke und Jochen Rüther. Und die wollen nicht nur spielen,
die beißen auch. Also keine Quatsch-Comedy, keine Blödelei.
Die beiden Texter des legendären Kabarettensembles "Die
Kleinen Mäxe" nehmen keine Rücksicht, keine Gruppe
aus. Der Politikerklasse, der Wirtschaftskaste, ja selbst dem demokratischen
Souverän mit seinen Bildungsphilistern, Vereinsmeiern und Fernseh-Süchtigen
wird mit wollüstigem Witz eins übergebraten. Schließlich
ist der Schabernack westfälisch: deftig, drastisch und direkt,
dabei nicht dumm. Da kommt ordentlich Butter bei die Fische.
"Germanosaurus Ex" heißt das erste Programm von
"Herrn Funke" und Herrn Rüther". Denn schließlich
sind die moralinsauren Deutsch-Saurier vom Aussterben bedroht. Die
Ursachen liegen in der Spezies selbst. "Wir sind das Volk"
verstehen die distinguierten Herren daher nicht als montägliche
Willensbekundung, sondern als alltägliche Problembeschreibung.
Und die Probleme sind zahlreich - allen voran in der Politik. Die
bildungsverseuchte Sozialdemokratin von heute vermehre sich nur
noch durch Doppelnamen-Mitose. Klar, dass die Union als letzte Rettung
die Verblödung der Mädchen fordert. Das ganze Politikgeschäft
ist zu einer ernsten Angelegenheit geworden, seit die Grünen
vom Klassen-Clown zum S-Klassen-Sprecher mutiert sind und die liberalen
nur noch westergewellte Blondinen aufstellen.
Vor Verzweiflung geißelt das Volk der Einschalt-Goten sich,
bis der Gott des Wachstums Erbarmen hat und einen preiswerten Billig-Messias
schickt, der sich sein Billy-Kreuz bei Ikea selbst abholen muss.
Mit Exorzismus treiben sie den Fürst der Kostenhölle "Bsirske"
aus. Am Ende ist selbst die Götter-Selbsthilfegruppe ratlos
ob der seltsamen Gebete, die sie erreichen.
Funke und Rüther sprachspielen und wortwitzen, was das Zeug
hält. Und das Lachen bleibt einem das ein oder andere Mal im
Halse stecken, weil das Kabarett der beiden auf genau jene Kröten
trifft, die der Deutsche zu schlucken hat.
Funke und Rüther schenken dem Publikum reinen Wein ein. Mit
einem Glas Wasser erklärt Rüther den Zynismus einer nicht
mehr sozial gezügelten freien Marktwirtschaft, in der der Pfennigbaum
in Luxemburg gegossen wird und der Wasserträger Funke verdurstet.
Durst sei sowieso nur ein vom "Sozialneid gesteuerter Transferanspruch".
Und mit strenger Logik werden Lösungen gegen Babymangel und
Rentnerberge aufgezeigt, wie "Sterbegeld als Anreizfinanzierung"
oder "Geronto-Gynäkologie". Erlebenswert!
Gerhard Heinrich Kock [mehr]
Hessische Allgemeine:
Sie haben einen geschärften Blick für bundesrepublikanische
Verhältnisse, den sie in schauspielerische Phantasie und verbale
Teffsicherheit umsetzen, die auf dem Gebiet des politischen Kabaretts
ihresgleichen suchen.
Kölner Stadtanzeiger:
Die Szenen sind brillant gespielt, von irrer Komik, ohne albern
zu werden.
WAZ:
Politisches Kabarett der Meisterklasse.
Westfälische Nachrichten:
Aktuell, vielfältig, skurril, spontan und beißend, schauspielerisch
brillant, dramaturgisch perfekt. Keine Frage, Harald Funke und Jochen
Rüther beherrschen nicht nur ihr Metier, sondern auch das Publikum
meisterlich.
Weserkurier:
Kurzum: Makelloses Politkabarett.
Schwäbische Zeitung:
Die Einfälle sind genial haarsträubend und angefüllt
mit einer Komik, die selbst einen Stuhr zum Lachen bringen würde.
Neue Osnabrücker Zeitung:
Messerscharfes politisches Kabarett.
Ruhrnachrichten:
Ein Feuerwerk an Gags und Pointen.
Westdeutsche Zeitung:
Mimik, Gestik, Wortwitz, Pointen in Schwindel erregender Taktfrequenz.
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